Beiträge aus »Pädagogisches Konzept«

Streitschlichter spielen Minigolf

„Hoffentlich kann ich das an der weiterführenden Schule auch machen!“, sagte Daniel, Schüler der Klasse 4a, als er auf seine Tätigkeit als Streitschlichter zurückblickte. Er war einer von insgesamt 15 Schülerinnen und Schülern der Regenbogenschule Sinzig, die – nach einjähriger Ausbildung bei Lehrerin Elisabeth Schönberg – im aktuellen Schuljahr, für eine friedvollere Atmosphäre in den Pausen sorgten.  So kümmerten sie sich um verletzte Kinder, brachten sie zu den aufsichtführenden Lehrkräften, nahmen sich der Sorgen an und schlichteten in ihrem dazu eigens eingerichteten Räumchen Streitereien verschiedener Kontrahenten. „Diese zeitaufwändigen und durchaus anspruchsvollen Aufgaben erfordern ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Einfühlungsvermögen. Toll, dass sich so viele für diese Tätigkeit begeistern ließen!“, so Frau Schönberg.

Als Dank für das Engagement sponserte der Förderverein der Regenbogenschule einen besonderen Tag. Die Gruppe der Streitschlichter wanderte von der Schule aus an der Ahr entlang nach Bad Bodendorf. Im Kurviertel hatten sie viel Spaß beim Minigolfspielen und anschließenden Eisessen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Streitschlichter für die geleistete Arbeit und nach den Sommerferien einen guten Start an der neuen Schule!

Streitschlichter nun startklar

„Es ist toll, Verantwortung zu übernehmen!“, sagt Larissa, Schülerin der Regenbogenschule Sinzig. Wie sie haben insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler der aktuellen vierten Klassen zu den Herbstferien ihre einjährige Ausbildung in der Streitschlichter-AG bei Lehrerin Elisabeth Schönberg abgeschlossen. Sie alle sorgen nun für einen geregelten Ablauf in den Pausen der Grundschule, indem sie für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, sich um verletzte Kinder kümmern und  vor allem Streitigkeiten friedlich im Dialog lösen. Um im Bedarfsfall auf dem großen Schulhof schnell wahrgenommen werden zu können, hat jeder Streitschlichter vom Förderverein ein gut sichtbares orangenes Regenbogenschulshirt erhalten. Immer zwei der fünfzehn neuen Streitschlichter können auf dem Pausenhof selbst aufgesucht werden und zwei weitere beziehen ihren Posten für in Ruhe zu führende Gespräche in dem dafür eigens eingerichteten Streitschlichterraum. Angesprochen auf die Beweggründe der frisch ausgebildeten Streitschlichter, diesen verantwortungsvollen Schülerjob zu übernehmen, meint Frau Schönberg: „Konflikte gehören zu unserem Leben mit dazu und es geht uns in der AG nicht darum, dass Streit vermieden wird. Wir richten unseren Fokus viel mehr darauf, wie gestritten wird und wie eine gewisse Gesprächs- und Streitkultur zum friedlichen, gewaltfreien Miteinander aufgebaut werden kann. Damit leisten unsere Streitschlichter eine großartige Arbeit für unsere Schulgemeinschaft.“ Alle am Schulleben Beteiligten danken den AG-Teilnehmern für ihr Engagement und wünschen ihnen viel Fingerspitzengefühl sowie gutes Gelingen!

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Regenbogenschule Sinzig erweitert Medienkompetenz

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Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum des rheinland-pfälzischen Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“ wird die Forderung nach einer Digitalisierung des Unterrichts auch auf Grundschulen ausgeweitet. Nach erfolgreicher Bewerbung ist die Regenbogenschule Sinzig in diesem Jahr als eine von 125 Projektschulen in Rheinland-Pfalz auserwählt worden, die durch Fördermittel des Landes digitale Medien für den Einsatz im Unterricht erhalten. „Die Digitalisierung gehört zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen und sie macht auch nicht vor den Toren der Grundschulen halt. Ziel ist, dass die Grundschülerinnen und -schüler kindgerecht an digitale Medien herangeführt werden und auch erste Programmierversuche starten können“, so die Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei der Eröffnungsveranstaltung am 13. September 2017 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Ein Grundstein wurde bereits bei der neueren Entwicklung des Orientierungsrahmens für Schulqualität (ORS) gelegt, der in einigen Bereichen eine erweiterte Förderung der Medienkompetenz vorsieht. Hierbei ist hervorzuheben, dass der Einsatz digitaler Medien als „methodische Ergänzung“ zu bisherigen Lehr- und Lernmethoden betrachtet werden muss, nicht aber als völlige ausschließlichen Medium zur Gestaltung von Lernumgebungen. In diesem Zuge erhält die Regenbogenschule mehrere iPads, die sowohl im regulären Unterricht einer Klasse, als auch zur individuellen Förderung und Forderung im Unterrichtsalltag oder speziellen Projekten zum Einsatz kommen werden. In Verbindung mit bereits vorhandenen mobilen Smartboards eröffnet sich nun für die Schülerinnen und Schüler eine neue digitale Welt mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen, deren Zugänge durch speziell fortgebildete Lehrkräfte motivierend und aktivierend vermittelt werden können.

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