Streitschlichter bewahren kühlen Kopf in der Ahr

„Das ist aber erfrischend!“, jubelten die Streitschlichter der Regenbogenschule Sinzig bei ihrem „Dankesausflug“ in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien, als sie eine Abkühlung in der Ahr genießen durften. Denn bei durchaus sommerlichen Temperaturen machten sich insgesamt vierzehn Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen mit ihrer Lehrerin Elisabeth Schönberg nach Schulschluss auf den Weg zum Minigolfen nach Bad Bodendorf entlang an der schattigen Ahr. Als Dank für ihre geleisteten Dienste als Streitschlichter, spendierte der Förderverein der Regenbogenschule hierzu den Kindern den Eintritt zum Minigolfplatz und schließlich ein leckeres Eis. Das hatten sich die Streitschlichter wirklich verdient, nachdem sie nach einjähriger Ausbildung nun im aktuellen Schuljahr für eine friedvollere Atmosphäre in den Pausen gesorgt hatten. So kümmerten sie sich um verletzte Kinder, brachten sie zu den aufsichtführenden Lehrkräften, nahmen sich der Sorgen an und schlichteten in ihrem dazu eigens eingerichteten Räumchen Streitereien verschiedener Kontrahenten. „Toll, dass sich so viele für diese Tätigkeit begeistern ließen! Es verlangt von den Kindern ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Frustrationstoleranz und letztendlich auch Mut!“, so die Streitschlichterausbilderin. Außerdem mussten die Streitschlichter selbst auf einige Pausen verzichten, was nicht allen immer allzu leicht fiel. Insofern hatten die Kinder sich diesen schönen Ausflugsnachmittag wirklich verdient und bildete zum Abschluss eine kleine Entschädigung für die geleistete Arbeit.

Die Waldjugendspiele 2019 – ein regenreicher Tag

Am Dienstag, den 21.05.2019 machten sich die fünf Klassen des dritten Schuljahres bei sehr regnerischem Wetter mit zwei Bussen auf den Weg zur Mönchsheide bei Franken. Dort finden jährlich die Waldjugendspiele für unsere Region statt, bei denen die Kinder ihr in der Schule erlerntes Wissen über den Wald bei Spielen und Wissensfragen unter Beweis stellen müssen.

Im strömenden Regen stiegen alle aus den Bussen aus und wurden freundlich von den Försterpaten begrüßt. Nach den Klassenfotos ging es dann direkt auf die Waldrunde.

An einer Station mussten die Kinder die passenden Früchte, die Rinde und die Blätter eines Baumes in Gruppenarbeit zusammensuchen. Die Tiere des Waldes mussten an einer anderen Station erkannt und richtig benannt werden. Das Prinzip der nachhaltigen Waldnutzung erlebten die Kinder ganz anschaulich, als sie selbst von jungen Bäumen zu großen Bäumen wuchsen, die dann gefällt wurden. Das Setzen neuer Bäume fand anschließend direkt statt, so dass das Gleichgewicht im Wald erhalten blieb.

Aber auch Geschicklichkeit und Schnelligkeit waren wichtig. An zwei Stationen fanden Spiele statt, bei denen die Kinder ihren Teamgeist zeigen mussten. Bei einem Spiel sollten Holzstücke über eine Kinderkette transportiert werden. Schnell konnte hierbei nur die Klasse sein, die miteinander arbeitete.

Auch wenn bei einigen Kindern das Regenwetter ein wenig dafür sorgte, dass das Ende herbeigesehnt wurde, zeigten die meisten Kinder mit Freude ihr Wissen.

Ziemlich nass, aber durchaus zufrieden, kamen alle gegen 13:00 Uhr wieder an der Schule an.

Mathematik-Wettbewerb „Känguru“

Auch in diesem Jahr nahm die Regenbogenschule wieder am internationalen Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ teil. Etwas aufgeregt trafen sich wie in jedem Jahr am 3. Donnerstag im März – also am 21.03.2019 – 42 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen in der Mensa, um ihr Können im Knobeln und Denken unter Beweis zu stellen. Mit viel Ausdauer nutzten viele Kinder die Arbeitszeit von 70 Minuten bis auf die letzte Minute aus, um vielleicht doch noch eine weitere der 24 Knobelaufgaben richtig zu lösen.

Nun hieß es etwas Geduld zu zeigen…

Denn auch in diesem Jahr konnte die Ehrung der Teilnehmer erst im Mai stattfinden, da der Wettbewerb immer für ganz Deutschland in Berlin ausgewertet wird.

Am Freitag, den 10. Mai trafen sich die Teilnehmer dann in der Aula. Die Konrektorin Silke Ihlenfeld und die für den Wettbewerb zuständige Lehrerin Marion Schwedhelm dankten den Kindern für Ihre Anstrengung und gratulierten allen fleißigen Knoblern. Alle durften sich über eine Urkunde sowie über einen besonderen Zauberwürfel als Mitmachpreis freuen.

Auch in diesem Jahr gab es darüber hinaus ein T-Shirt für den weitesten Kängurusprung zu verleihen, über das sich ein Junge aus der vierten Klasse freuen durfte, der von allen Schülern der Regenbogenschule die meisten Aufgaben hintereinander richtig gelöst hatte: Er hatte die ersten 19  Aufgaben bearbeitet und dabei keinen Fehler gemacht!

Besonders erfreulich war, dass es in diesem Jahr zwei dritte Preise an eine Drittklässlerin mit 90,75 Punkten und einen Drittklässler mit 95,75 Punkten zu verleihen gab. Ein zweiter Preis ging an einen Viertklässler, der 22 der 24 Aufgaben richtig bearbeitet hatte und dafür 111,25 von 120 möglichen Punkten erhielt. Diese Sonderpreise in Form von kleinen Knobelspielen bzw. Experimentierkästen konnte an der Regenbogenschule in den letzten Jahren nur selten erzielt werden, da dafür enge Punktgrenzen vorgegeben sind.

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